10 Typen von Nicht-Hundehalter

Alle Hundehalter kennen sie und haben sie schon in der einen oder anderen Situation live erlebt: Die verschiedenen Typen von Nicht-Hundehalter.

 

Die Aussagen sind auf keinen Fall beleidigend gemeint und es wird auch kein Bezug auf reale Personen genommen (bis auf eine Ausnahme, aber das seht ihr dann).

 

Viel Spass beim Stöbern!

1. Der offensive "Oh ist der süüüüss!"

Diesem Typ gehören eigentlich nur Frauen an. Meist ist die quitschige Aussage gepaart mit einer freudigen Körperhaltung und intensivem Knuddeln des Hundes. Natürlich muss Hundi die Gelegenheit dann nutzen, denn er darf ja hochstehen und gehörig das Gesicht ablecken. Leider ist dieser Typ meist an den unpassendsten Orten anzutreffen z.Bsp. in Menschenmassen oder engen Passagen.

 

2. Der defensive "Guck mal der süsse Hund"

Meist gehört dieser Typ Nicht-Hundehalter einer Gruppe an. Sei dies eine eingeschworene Mädchen-Clique oder einfach nur ein Vater, der mit seinem kleinen Kind unterwegs ist. Gekoppelt ist der Ausruf "Guck mal was für ein süsser Hund", "Ist der nicht süss?!" oder ein ganz einfaches "Guck mal!" mit einem Fingerzeig auf den kleinen flauschigen Hund, der wahrscheinlich just in diesem Moment an einen Laternenpfahl uriniert. Na bravo.

 

3. Der Überforderte

"Wo soll ich den bloss meine Hände hintun, wenn der Hund hochsteht." "Blooooss nicht bewegen, sonst fällt er mich noch an." "Eigentlich möchte ich ihn ja streicheln, aber der wusselt so rum, Hilfe!"

 

So, oder so ähnlich muss es im Kopf eines "Überforderten" aussehen, wenn ich mein kleines Monster loslasse und es voller Liebe und Zuneigung auf ihn zustürmt. Er hat zwar Respekt vor Hunden, aber keine Angst. Ein ruhiger Hund wäre da genau das Richtige. Auch zum Streicheln.

 

4. Der Erfahrene

Er ist mit Hunden aufgewachsen, geht mit Tierheimhunden spazieren oder hat sonst irgendwie schon viele Erfahrungen mit Hunden gesammelt. Diese Erfahrung ist kaum zu übersehen, denn er hockt sich hin, um meinen Hund zu streicheln. Danke! Wirklich danke! Ich weiss noch nicht, wie ich Yoshi abgewöhnen soll, nicht an Menschen hoch zu stehen, wenn es immer alle zulassen oder sich einfach nur über ihn beugen (obwohl ich es auch schon gemacht habe. Shame on me!). Es ist zwar verlockend, aber mir nützts nix. Da sind grosse Hunde halt praktischer. ;)

 

So, wieder zu Thema. Diesem Typ Nicht-Hundehalter kann man getrost die Leine in die Finger drücken und man weiss, Hundi ist noch da wenn man wieder kommt. Dieser Mensch wird auch mit Sicherheit irgendwann seinen eigenen Hund halten. Versprochen.

 

5. Der Hygienische

Er kommt nicht so gerne zu Besuch, den die ganze Wohnung ist schliesslich voller Hundehaare. Pfotenabdrücke auf dem Fliesenboden? Auf keinen Fall! Bei diesem Typ haben Hunde leider kaum Chancen, denn sie stinken, sind dreckig und allgemein unhygienisch. Naja, sorry, Pech gehabt.

 

6. Der Angsthase

Ich verstehe jeden, der Angst vor Hunden hat und respektiere dies komplett. Aber bitte, dies mitzuteilen geht auch ganz normal, in einem normalen Tonfall, ganz ohne theatralisches Getue und Drama-Drama. Danke.

 

7. Der Allergiker

Meine Mama ist allergisch auf Hunde (und ihre Tochter hat eine Fellbombe, na toll). Ich weiss daher, es gibt mehr Menschen, die eine Tierhaar-Allergie haben, als man annimmt. Daher einen Appell an die Hundebesitzer: Verhindert doch bitte, dass euer Hund sich im Restaurant schüttelt (Hand auflegen soll helfen) und nehmt etwas Rücksicht in geschlossenen Räumen. Es ist echt nichts tolles so eine Allergie.

 

Übrigens liebt meine Mama Yoshi total und erträgt ihre Allergie manchmal freiwillig, nur um die kleine Fusselrolle wieder einmal zu sehen. Danke Mama, du bist die Beste, das weisst du.

 

8. Der Schnalzer

Es ist mir wirklich unverständlich und es erklärt sich mir nur mit Ignoranz. Kennt ihr diese Leute, die euren Hund sehen und ihn dann anschnalzen? Hundi steht in die Leine, freut sich wie Bolle und zieht in Richtung dieses lieben Menschen, der ihm gerade Aufmerksamkeit geschenkt hat und was macht dieser liebe Mensch? Er kuckt schockiert und wird zum Überforderten mit Ablehnungs-Haltung. Sorry, was erwartet ihr den?

Ja, darüber kann ich mich stundenlang ärgern.

 

9. Der Uninteressierte

"Hund, wo? Ah ja, stimmt, jetzt wo du's sagst." Alles voll easy. Nicht jeder muss so hundeverrückt sein wie ich. Und ehrlich gesagt sind mir diese Leute sehr recht, den mit ihnen kann man auch ein Gespräch führen OHNE dass es immer um Hunde geht!

 

10. Der Ich-kenne-jemanden-der-hat

Mit ihm gibt es nur ein Gesprächsthema: Hunde. Und zwar nicht einfach pauschal, sondern er kennt ja schliesslich jemanden der hat einen Hund. Dann wird dieses und jenes gefragt, obwohl es schlussendlich eh nur darauf hinaus läuft, dass diese Person dir von diesem sooo tollen Hund erzählen kann. Was der nicht alles kann! Boah. Aber ehrlich? Irgendwann sind diese Gespräche einfach to much. Ich bestehe nicht nur aus Hund!

Ich muss ja zugeben, bevor ich Yoshi gekriegt hab muss ich wohl zum Typ "Ich-kenne-jemanden-der-hat" gehört haben und auch heute ist Yoshi ein liebes Gesprächsthema.

 

Zu welchem Typ gehört ihr den? Oder kennt ihr noch weitere Nicht-Hundehalter-Typen? Hinterlasst mir sie doch in den Kommentaren. Ich bin gespannt.

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Wenn Hund die Weltherrschaft will und Frauchen nervt - Die Pubertät

Wir kennen sie alle, haben sie alle erlebt. Selbst mussten wir alle durch, einige erleben es bei ihren Kindern oder bei den Nachbarn. Bei mir selbst ist diese undankbare Zeit gar noch nicht so lange her. Die Hormone spielen verrückt, die Rebellion beginnt und man weiss manchmal nicht, wo einem der Kopf steht. Hallo Pubertät.

So oder so ähnlich muss es Yoshi gehn. Meine kleine Flauschkugel ist nämlich gerade mittendrin statt nur dabei. ;)

 

Was immer sich nicht bewegt wird markiert, die anderen Hunde müssen ja wissen, dass er hier war. Läufigen Hündinnen wird zwanghaft hinterher gezogen und ihre Pipistellen geeeeenaustens untersucht und beschnuppert. Auch drinnen muss nun die Wohnung markiert werden, so dass auch wirklich jeder merkt, dass das alles seins ist. Die Autorität meinerseits wird auch stetig unter die Lupe genommen, es könnte ja die Chance bestehen, dass er an die Macht kommt. Der Welpe wird merklich zum jungen, stürmischen Rüden. Ein übermütiger Junghund eben, der vor Hormone nur so übersprüht.

 

Was vorher ganz gut geklappt hat, funktioniert jetzt nicht mehr. Yoshi jammert mir nach, wenn ich ohne ihn die Wohnung verlasse und hat wieder begonnen Schuhe fein säuberlich in ihre Bestandteile zu zerlegen. Auch ist er zum Ober-Mäkler mutiert. Es wird kein Fleisch mehr angerührt, ausser Hühnchen. Trockenfutter ist sowieso bääh. Sogar bei Guddis ist der Herr wählerisch, das super Leckerchen der Qualipet-Frau hat er verschmäht. Unverschämtheit. Leinenführigkeit ist sowieso ein anderes Thema. Dafür funktioniert der Abruf ziemlich zuverlässig.

 

Das die Hormone im zu schaffen machen merkt man deutlich, wenn er wieder einmal komplett neben sich durch die Wohnung streift, nicht weiss wohin mit sich und vor sich hin hechelt. Ein kurzes Spiel oder eine kurze Ablenkung und schon hat sich Hund wieder gefunden.

 

Nichts desto trotz, die Phase wird vorübergehen und ich liebe meine Fellnase trotzdem. Auch wenn er manchmal schwer liebzuhaben ist und mir den letzten Nerv raubt. Aber wie es eine Hundeschul-Kollegin richtig gesagt hat, in 3 Jahren lachen wir über diese Zeit und das mit der Hundeerziehung ist nur noch halb so schlimm.

 

Ich bin mir sicher, dass das nur Teil 1 der Pubertäts-Geschichte war. Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden.

 

Wie habt ihr das die Pubertät eurer Hunde erlebt? Schreibt es mir doch in die Kommentare. Ich freue mich auf eure Berichte.

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Happy New Year - Mein erstes Silvester

Ein frohes neues Jahr wünsch ich Euch!

 

 

Ich habe gestern mein erstes Silvester gefeiert. Frauchens Mama, mein Patenonkel und eine Freundin von Herrchen und Frauchen sind zu uns zu Besuch gekommen. Ich wurde ganz ganz viel geschmust und bespielt. Yeay! Sie haben leckeres Fleisch in so eine ecklig salzige Brühe getunkt und gegessen - Fondue Chinoise nennen sie das. Roh ist es doch viel besser. Ich durfte dann die Reste haben! Jippieh! Dann haben sie in diesem Kasten, wo kleine Menschen eingesperrt sind, etwas geschaut, wo ein Mann immer über einen Tigerkopf stolpert (Frauchen sagt, dass heisse "Dinner for One") und haben ganz viel gelacht. Ich musste natürlich auch schauen, was da so lustig ist. Hab's aber nicht verstanden.

 

Zum Dessert gab es für die Menschen so süsses Zeugs und ich durfte mit den Luftschlangen spielen! Das ist soooooo toll! Da kann man sich richtig reinschmeissen und dran rum ziehen und es raschelt so lustig! Ich liiiiebe Luftschlangen!!! Als ich verschnaufen musste hat Frauchen Bilder gemacht, sonst war ich zu schnell.

 

Die Knallerei draussen fand ich gar nicht schlimm, eher spannend. Das hat so schöne Farben, aber die Töne sind komisch. Die kommen aus so komischen Richtungen. Weiter hat es mich aber nicht gestört, ich habe lieber geschlafen.

 

Ich wünsche Euch alles alles Gute im neuen Jahr und hoffe Ihr könnt alle Eure Wünsche in Tat umsetzen. Auf ein super hammermässiges 2016.

 

- Yoshi

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Ach, ein Spitzer?! So ein kleiner Kläffer und Wadenbeisser?!

 

Ja, genau so einer (nur belle ich nicht).

 

Hallo zusammen.

 

Ich bin Yoshi. Getauft bin ich eigentlich auf den Namen „Lumi Larino von Adriela“, aber Frauchen gefiel der Wurfname nicht so. Vor

bald schon 8 Monaten bin ich zur Welt gekommen. Seit Juli 2015 lebe ich nun bei

Frauchen Sara, Herrchen und 5 Leopardgeckos (Das sind vielleicht komische Viecher, sag ich euch) im schönen Aargau in der Deutsch-Schweiz. 

 

Eigentlich bin ich ja Frauchens Hundi, aber Herrchen macht immer so lustige Sachen mit mir, darum mag ich den fast genauso gerne wie Frauchen. Ein Mama-Kind bleibe ich trotzdem. Frauchen hat mit mir bereits die Welpenspielgruppe und den Junghundekurs besucht. Auch den obligatorischen SKN-Kurs haben wir absolviert und werden, sobald das Wetter wieder etwas besser wird und die Winterpause vorüber ist aktiv in die Hundeschule einsteigen. Zu Hause lernen wir gerade zusammen clickern und mir macht das soooo viel Spass. Ich kann schon Pfötchen geben *stolz sei*. Auch haben wir gelernt, wie man Objekte sucht und mir macht es riesen Spass, den Futterbeutel im Dickicht zu suchen und Frauchen zu bringen. Da hat es immer so leckere Guddis drin und auch wenn ich komme kriege ich Leckerchen und wenn ich etwas richtigmache. Ach jetzt habe ich Hunger.

 

Ich schweife ab.

 

Ich wollte euch nur kurz hier auf dem neuen Blog von Frauchen begrüssen. In Zukunft wird sie oder manchmal auch ich) hier über allerhand aus unserem Alltag berichten. Geplant sind Berichte über getestete Produkte, selbstgemachte Hundesachen oder einfach nur Anekdoten aus unserem gemeinsamen Leben.

 

Viel Spass beim Schmöckern und bis hoffentlich bald.

 

- Yoshi

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